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LARA
Krisen und Beratungszentrum für vergewaltigte und sexuell belästigte Frauen
Fuggerstraße 19
10777 Berlin-Schöneberg

Telefon-Hotline: (030)2168888
Internet: www.lara-berlin.de
E-Mail-Beratung: beratung(at)lara-berlin.de

Das Projekt

Das Krisen- und Beratungszentrum wird von dem Verein gegen sexuelle Gewalt getragen. Unser Anspruch ist es, Frauen unter Einbeziehung ihres persönlichen und kulturellen Hintergrundes zu unterstützen. In unserer Öffentlichkeitsarbeit machen wir die gesellschaftlichen Zusammenhänge von sexualisierter Gewalt deutlich. Grundlage unserer Arbeit ist eine parteiliche und feministische Haltung, wir verstehen sexualisierte Gewalt als Teil gesellschaftlicher Machtstrukturen zwischen den Geschlechtern. Unsere Räume werden ausschließlich von Frauen genutzt.

LARA KuB wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen gefördert.

Angebote und Hilfen:  

  • Information, kostenlose anonyme Beratung
  • Hilfe und Unterstützung  in Krisensituationen
  • therapeutische Unterstützung zur Überwindung der seelischen Folgen sexueller Gewalt
  • Rechtsberatung
  • Information und Begleitung bei Anzeigen und Gerichtsverfahren
  • Unterstützungs-, Entspannungs- und Selbstbehauptungsgruppen
  • Angehörigenberatung
  • Fortbildungen zum Thema sexuelle Gewalt für Professionelle

 

Zielgruppe:

Frauen und Mädchen (nach der Pubertät) - nach einer Vergewaltigung, nach sexuellen An- oder Übergriffen, sexueller Belästigung - unabhängig davon, wie lange die Gewalttat zurückliegt.

Was passiert im Hinblick auf die K.O-Tropfen-Kampagne?

Aufgrund sich häufender Fälle von sexueller Gewalt an Frauen und Mädchen unter Einsatz so genannter  K.O.-Tropfen, die in unserer Beratungsstelle Unterstützung suchen, engagiert  sich LARA verstärkt darin, die Öffentlichkeit über dieses Thema zu informieren. Dies geschah über die Presse und durch TV-Beiträge.

Außerdem arbeiten LARA-Mitarbeiterinnen in verschiedenen fachübergreifenden Arbeitskreisen mit, um die Situation betroffener Frauen darzustellen und deren Versorgung unter Hinzuziehung unterschiedlicher Akteure (Krankenhäuser, Polizei, Staatsanwaltschaft) zu verbessern. Ein wichtiges Element dabei ist, diese Akteure für das das Thema K.O.-Tropfen zu sensibilisieren.

Informationen zu K.O.-Tropfen: http://www.lara-berlin.de/index.php?s=8

Wenn’s passiert ist – ob dir selbst oder jemandem, dem du hilfst – muss schnell gehandelt werden. Es besteht Lebensgefahr! Den Notarzt (112) rufen und weitere 7 Soforttipps findest du hier.